Krieg im Jemen
Seit elf Jahren leiden die Menschen im Jemen unter dem Konflikt. Es fehlt an praktisch allem im Land, auch an sauberem Wasser. Darum brechen immer wieder Krankheiten wie Cholera aus.
Seit elf Jahren leiden die Menschen im Jemen unter dem Konflikt. Es fehlt an praktisch allem im Land, auch an sauberem Wasser. Darum brechen immer wieder Krankheiten wie Cholera aus.
Schon vor dem Krieg war der Jemen eines der ärmsten Länder der Welt. Während die Not stetig wächst, nimmt die internationale Hilfe immer mehr ab. Viele Familien müssen ihr Hab und Gut verkaufen, um zu überleben. Sie sind geschwächt und anfällig für Krankheiten.
Häufigere Dürren und der übermässige Gebrauch von Grundwasser (vor allem für Landwirtschaft oder den privaten Haushalt) verschlimmern die Lage weiter. Der sinkende Grundwasserspiegel führt dazu, dass Salzwasser aus dem Meer ins Landesinnere vordringt und die Trinkwasserquellen verschmutzt. In vielen Küstenregionen ist das Wasser dadurch unbrauchbar geworden. Dies hat schwere Folgen: Die Situation im Bereich Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene ist katastrophal. Infektionskrankheiten wie Cholera breiten sich rasch aus und sind für die unterernährten Menschen oft tödlich ist.
Zugang zu sauberem Trinkwasser für alle
Das Wasserentsalzungs-System kann Wasser filtern und entsalzen und wird mit Solarstrom betrieben. In der Gemeinde leben etwa 400 Familien mit rund 2’800 Personen. Sie alle erhalten durch die neue Wasserentsalzungsanlage sauberes Wasser.
Nachhaltiger Umgang mit Wasser
Es werden zwei Wassernutzungskomitees aus Mitgliedern der Gemeinde gebildet und geschult. Sie kümmern sich um den Betrieb des Wasserentsalzungssystems sowie um die Verwaltung und Wartung. Ausserdem sorgen sie dafür, dass das Wasser nachhaltig genutzt und gerecht in der Gemeinde verteilt wird.
Gewusst wie
Es werden Freiwillige aus der Gemeinde geschult, welche in ihrer Gemeinschaft das Bewusstsein für Hygiene stärken. Sie informieren Männer, Frauen und Kinder über wichtige Hygieneregeln. Die Informationen sind kulturell passend, auf die örtlichen Gegebenheiten abgestimmt und entsprechen den Vorgaben des WASH-Clusters, der WHO und des Gesundheitsministeriums.
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