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Hungerdrama im Sudan und Südsudan

Die dramatischste aktuelle Hungerkatastrophe fordert ihren Tribut: Viele Menschen auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg stehen kurz vor dem Hungertod.

Spende Nothilfe

CHF
Ein Bild von einem Jungen namens Gamaraldin, 13 Jahre jung, aus dem Sudan, der sein rechtes Bein verloren hat.

Krisensituation

Nirgends sicher vor dem Hunger.

Fast 13 Millionen Menschen, viele davon Kinder, sind vor einem der grausamsten Kriege geflohen. Viele innerhab des Sudans, aber auch in die Nachbarländer wie den Südsudan. Dies führte dazu, dass fast zwei Drittel der sudanesischen Bevölkerung auf humanitäre Hilfe angewiesen ist.
Noch viel mehr Menschen sind von massiver sexueller Gewalt, Terror gegen Zivilisten und willkürlichen Angriffen auf Wohngebiete betroffen. Sie werden systematisch ausgehungert, denn beide Kriegsparteien - die Armee (SAF) und die paramilitärische Gruppe Rapid Support Forces (RSF) - nutzen den Hunger als Waffe. Besonders schrecklich: Auch wenn die Flucht gelingt, ist man nicht sicher: Übergriffe sind auch in den Vertriebenencamps an der Tagesordnung und die Lebensmittel sind auch dort äusserst knapp, falls überhaupt welche vorhanden sind.

Sofort-Massnahmen

Das Nötigste für Familien.

Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation ZOA versorgen wir mit unserer Nothilfe Familien in Vertriebenencamps in Aweil im Südsudan (an der Grenze zum Sudan) mit dem Nötigsten fürs Überleben. Durch Ackerbau und Brunnensanierung tragen wir dazu bei, Lebensgrundlagen zu schaffen und Familien wieder zu mehr Selbstständigkeit zu verhelfen.
  • 1

    Lebenswichtige Nothilfe

    Zugang zu Trinkwasser

    In Aweil (Südsudan) wurden fünf Brunnen saniert und vier neue Brunnen errichtet. Damit konnten wir 2’490 Haushalte – insgesamt 15’940 Menschen – Zugang zu sauberem Wasser ermöglichen. Zusätzlich wurden neun Wassermanagementkomitees eingerichtet und geschult, die künftig reparierten und neu gebauten Brunnen verwalten werden. Darüber hinaus konnten 11’960 Menschen zu verschiedenen Hygienethemen aufgeklärt. Weitere Aktivitäten – unter anderem zur Instandsetzung von Brunnen und zur Verteilung von Werkzeugen – sind bereits in Planung, damit noch mehr Familien wieder auf eigenen Beinen stehen können. 

  • 2

    Schulung im Ackerbau

    Hilfe zur Selbsthilfe

    Schon 300 Menschen – überwiegend Frauen – wurden im Ackerbau geschult. Durch das bereitgestellte Saatgut und die neuen landwirtschaftlichen Kenntnisse sind die Familien in der Lage, Grundnahrungsmittel anzubauen, die für die Verbesserung ihrer Ernährungssicherheit von entscheidender Bedeutung sind.

  • 3

    Landwirtschaftliche Unterstützung

    Erste Schritte zur Selbstversorgung

    Viele Familien werden voraussichtlich sehr lange in den Vertriebenencamps ausharren müssen. Deshalb unterstützen wir auch die ersten Schritte zum Wiederaufbau. In Aweil konnten bereits 600 Haushalte mit Saatgut und Werkzeugen für den Anbau von Grundnahrungsmitteln versorgt werden

Nothilfe

Ihre Hilfe bewirkt viel.

CHF 15.-

versorgen eine geflüchtete Familie in Not mit Saatgut.

CHF 50.-

schulen Geflüchtete im Ackerbau zur wirkungsvollen Selbstversorgung.

CHF 150.-

versorgen geflüchtete Familien mit ausreichend Trinkwasser.

Spenden und Not lindern

Ihre Spende für Nothilfe im Südsudan

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Wir führen unsere weltweiten Hilfsprojekte nicht nur mit viel Herz, sondern auch mit höchster Qualität und Transparenz, damit Ihre Spende maximale Wirkung erzielt. Das bestätigen verschiedene Zertifizierungen und unsere Akkreditierung durch die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) des Bundes als Teil des Dachverbands KoGe.
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